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2014 | Stipendiaten | Installation, Zeichnung

Barbara Eitel
Divers

Donnerstag, Juni 26, 2014 bis Sonntag, Juli 20, 2014
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 26. Juni, 19.00 Uhr

Einführung: Angelica Horn, Philosophin, Frankfurt

In ihrer Zeit in Wiesbaden untersucht Barbara Eitel den städtischen Raum im Hinblick auf die vielfältigen Spannungsfelder, die sich in seiner Struktur und in dessen Alltag ergeben. Ihr Anliegen ist es, bestehende Abgrenzungen, gesellschaftlicher als auch räumlicher Natur, aufzugreifen und das, was sich auf diese Weise trennt, zusammenzufassen. Sie möchte damit den Stadtraum ‘enthierarchisieren’, ohne dass die Unterschiede nivelliert werden.

Seit vielen Jahren ist der Boden eines Ausstellungsraumes Barbara Eitels Spielfeld. Diesen nutzt sie, um darauf – im erweiteren Sinn – zu zeichnen. Der Raum selbst wird dadurch zu einem Teil ihrer Arbeit. In der Motivwahl jongliert sie mit Formen, die sie bei ihren Recherchen vorfindet. Die bearbeitete Fläche bleibt begehbar und das ermöglicht es, dass der Prozess des Gehens und Sehens die Zeit und die Veränderung in der Wahrnehmung als einen entscheidenden Aspekt in die Arbeit mit einfließen lässt.
© Dirk Ostermeier / Frankfurt am Main

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